| Bucher Schlosskirche, Alt-Buch 36 In der Straße Alt-Buch bildet die Kirche im Barokstil mit rotgetünchten Wänden und weißen Säulen und Pfeilern einen Blickfang. Hier findet das Leben der Evangelischen Kirchengemeinde Buch statt. Auf dem umgebenden Friedhof fanden die Familie des Gutsherrn Voß und der Berliner Bürgermeister Adolf Wermuth ihre letzte Ruhe. Die Kirche, die vom Architekten Friedrich Wilhelm Diterichs in der Zeit von 1731 bis 1736 erbaut wurde, brannte nach einem Bombentreffer 1943 völlig aus. Der Wiederaufbau der Kirche erstreckte sich über Jahrzehnte und ist noch immer nicht ganz abgeschlossen. Er wird aus Spendengeldern finanziert. |
| Künstlerhof Buch, Alt-Buch 45-51 Die meisten der denkmalgeschützten Gebäude, die man heute auf dem Hof findet, stammen etwa aus dem Jahr 1890 und dienten als Ställe und Scheunen. Die Anfänge des ehemaligen Gutshofes gehen auf die Zeit der Ersterwähnung Buchs im Jahre 1342 zurück. Hier lebten über 500 Jahre die Bucher Gutsherren und betrieben Landwirtschaft. Das gelb gestrichene Wohnhaus des Gutsverwalters ist heute das älteste ehemalige Wohnhaus Buchs und wurde um 1800 erbaut. Ab 1980 wurden auf dem Hof Werkstätten, Freiarbeitsplätze und Ateliers für bildende Künstler geschaffen. Das Land Berlin hat den Hof zum Verkauf ausgeschrieben, Buch hofft auf einen Käufer, der den Hof für kulturelle Nutzungen ausbaut. |
| Wiltbergstraße Den Mittelpunkt des Bucher Zentrums bildet der S-Bahnhof, der 1879 erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht. Die Wiltbergstraße entwickelt sich zur Haupteinkaufsstraße in Buch. Hier entsteht zwischen S-Bahntrasse und Panke ein neues Einkaufzentrum für die Bucher - die Schlosspark-Passage. Ein großer Park & Ride Parkplatz ermöglicht es Pendlern aus dem Umland, schnell und bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln in die Berliner City zu gelangen. |
| "Steine ohne Grenzen" (Bucher Forst - Hobrechtsfelder Chaussee) Im Bucher Forst können Spaziergänger seit 2000 unter dem Titel "Steine ohne Grenzen" Kunst genießen. Zwei dauerhafte Skulpturenlinien auf einer Strecke von rund fünf Kilometern zeigen 49 Skulpturen aus Stein, Metall und Holz. Internationale und nationale Künstlerinnen und Künstler aus den verschiedensten Ländern von Argentinien und Senegal bis Finnland und USA schufen diese während eines internationalen Bildhauersymposiums im Jahr 2000 in Buch. Die Veranstalter des Symposiums wollen damit ein Zeichen der Völkerverständigung und Toleranz setzen. Ihr Ziel ist es, den Traum des Begründers des Symposiumsgedankens Otto Freundlich zu verwirklichen, eine Skulpturenstraße von Paris bis Moskau zu schaffen. |