Berlin-Buch. Die Gesundheitsregion.
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Seit 100 Jahren umweltschonende Fernwärme für Berlin-Buch
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Das Heizkraftwerk Buch ist durch ein ca. fünf Kilometer langes begehbares Kanalsystem mit Versorgungsleitungen fest im Bucher Untergrund "verwurzelt".
Der 120 Meter hohe Betonschornstein ist eine weit sichtbare Landmarke im Norden Berlins.
Wegen der Versorgung von Krankenhäusern legt das Heizkraftwerk Buch traditionell sehr großen Wert auf Versorgungszuverlässigkeit.
Innerhalb der letzten 100 Jahre hat sich das heutige Vattenfall-Heizkraftwerk Buch als Teil des "Werkes Buch" zu einem verlässlichen Partner der ortsansässigen Unternehmen sowie der Bucher Bevölkerung entwickelt.
Das Heizkraftwerk Buch nutzt Wärme der nahe gelegenen Deponiegasanlage Schwanebeck, wodurch 20-25 Prozent an CO2-Emission vermieden werden können.
Vattenfall als modernes und innovatives Unternehmen unterstützt die Bemühungen, Berlin-Buch als Gesundheits-, Wissenschafts- und Technologiestandort zu entwickeln und für die Bevölkerung lebenswert und zukunftssicher zu machen.Mehr dazu?
Geschichte
Versorgungsgebiete
Technisches
Umweltschutz
Vattenfall Homepage
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Geschichte
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- 1903 bis 1905 Errichtung einer Anlage mit 26 Kohle gefeuerten Kesseln
- 1974 Ablösung der Altanlage durch vier neue Schweröl gefeuerte Dampferzeuger
- 1975 Übernahme durch die „Ost-Bewag“
- 1982 Inbetriebnahme von vier Heißwassererzeugern mit jeweils 15,5 MW Wärmeleistung
- 1993 bis 1997 Umstellung der Dampferzeuger auf den Betrieb mit schwefelarmem leichtem Heizöl (Heizöl EL) sowie umfangreiche Modernisierungsmaßnahmen an den Heißwassererzeugern und Nebenanlagen.
- 2000 Anschluss der Deponiegasanlage der BSR zur Einkopplung der Abwärme in das Fernwärmenetz des HKW Buch
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Versorgungsgebiet
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- sämtliche Krankenhauseinrichtungen der Helios-Klinik
- Plattenbauten in Buch
- Neubaugebiete Karow-Nord und Neu-Karow
- Einfamilienhäuser, Stadtvillen
10.000 Wohnungen und nahezu 500 Einzelanlagen werden mit Fernwärme aus dem HKW Buch versorgt. Damit sind etwa 90 Prozent der im Versorgungsgebiet liegenden Gebäude an das Fernwärmenetz angeschlossen.
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Technisches
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Wärmeerzeugung:
- 4 Dampferzeuger mit je 25 t/h Dampf (16,9 MW) - Brennstoffe Heizöl EL, Gas
- 4 Heisswassererzeuger mit je 15,5 MW - Brennstoff Gas
- 1 Dampferzeuger mit 2,5 t/h (1,8 MW) zur Fremddampfversorgung im Sommer - Brennstoff Heizöl EL
- Wärmeübertrageranlage zur Einkopplung von bis zu 8 MW Deponiewärme
Stromerzeugung:
- Dampfturbine (Baujahr 1962) gekoppelt mit einem Generator (0,6 MWel)
- 2004 wird die alte Dampfturbine durch eine neue, größere abgelöst (5 MWel).
- Die Stromerzeugung erfolgt zu 100% nach dem umwelt- und ressourcenschonenden Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung.
Fernwärmeverteilung:
- vermascht - ringförmiges Heizwassernetz mit einer Länge von ca. 39 km und einem Wasserinhalt von 2900 m³
- Dampftrasse zur Großküche der Helios-Klinik
- ca. 95 Prozent der Fernwärmeleitungen sind unterirdisch verlegt
laufende Projekte:
- Im September 2003 startete das Projekt zum Bau einer neuen Dampfturbine und zugehöriger Heizkondensatorenanlage.
- Investition zur Erhöhung der Abnahme von emissionsfreier Deponiewärme auf bis zu 50.000 MWh/a.
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Umweltschutz
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- Umstellung der vier Dampferzeuger vom Brennstoff schweres Heizöl auf Heizöl EL. Damit wurde vor allem die SO2-Emission erheblich gesenkt.
- Bei den Gas gefeuerten Heißwassererzeugern wurden 1995 die Brenner erneuert. Dadurch konnten der feuerungstechnische Wirkungsgrad verbessert und die Emissionen vermindert werden.
- Die Kraftwerksanlage verfügt über eine kontinuierliche Emissionsüberwachung, welche unabhängig vom Bedienpersonal Messwerte protokolliert und den Überwachungsbehörden zur Verfügung stellt.
- Die Nutzung der entstehenden Abwärme der Deponiegasmotoren geht als „Nullemissionswärme“ in die CO2-Bilanz des HKW Buch ein. Die Umwelt wird durch die Nutzung dieser Abwärme jährlich um mehr als 10.000 t CO2 entlastet. Dies entspricht einer Erdgaseinsparung von ca. 5 Mio. m³/a.
- Das Projekt Deponiegasanlage erhielt 2001 für diese Innovation den Berliner Umweltpreis.
- Die Wärmerzeugung im HKW Buch wird durch die Projekte „Installation einer neuen Kraft-Wärme-Kopplungsanlage“ und „Umbaumaßnahmen zur zusätzlichen Abnahme von Deponiewärme“ zu einer weiteren Reduzierung von verbrennungsbedingten Emissionen beitragen.
Allein durch die Nutzung der Deponiewärme können, bezogen auf den sonst notwendigen Einsatz von Ergas, 20-25% an CO2 -Emissionen vermieden werden. Damit liegt der Standort HKW Buch bezüglich der spezifischen Emissionen weit unter dem Durchschnitt vergleichbarer Wärmeerzeugerstandorte.
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